Erfolgreiches Wettbewerbsdebüt „powered by Toyota“ – Przygonski und Gottschalk beenden Rallye Katar auf dem Podium

  • Przygonski und Gottschalk beenden erste Rallye im Toyota Hilux auf Platz drei
  • Positives Fazit nach Wettbewerbsdebüt bei der Rallye Katar
  • Knifflige Navigation und technisch anspruchsvolle Wüstenrallye fordert Fahrer und Beifahrer

Doha, 27. Februar 2020 – Erfolgreicher Test unter Wettbewerbsbedingungen: Jakub „Kuba“ Przygonski und Timo Gottschalk sind mit Platz drei in den FIA Marathon-Rallye-Weltcup 2020 gestartet. Damit beendete das polnisch-brandenburgische Duo den ersten Einsatz „powered by Toyota“ bei der Rallye Katar prompt auf dem Podium – und das trotz einer unfreiwilligen Schraubpause am zweiten der insgesamt sechs Rallye-Tage. Nach einer unsanften Landung hielt eine defekte Lenkung den Marathon-Weltcup-Sieger von 2018 und den „Dakar“-Champ von 2011 nur kurz auf. Die fällige Aufholjagd vom sechsten Platz im Gesamtklassement führte Przygonski/Gottschalk anschließend zurück in die Top Drei. Dabei folgten sie bei der Rallye Katar klar dem Ziel, sich beim ersten Einsatz mit dem Toyota Hilux an das ungewohnte Einsatzfahrzeug zu gewöhnen, die Abläufe im neuen Team Overdrive kennenzulernen. Eine äußerst knifflige Navigation – ohne die Möglichkeit, das Roadbook intensiv vorzubereiten –, dazu technisch äußerst anspruchsvolle Strecken über schnelle, steinige Passagen und durch Dünenfelder, bildeten die Herausforderungen bei der Rallye Katar.

„Die Rallye Katar verlief alles in allem positiv für uns. Uns ging es darum, uns an das neue Auto zu gewöhnen. Trotz kleinerer Schwierigkeiten haben wir die Rallye genossen. Natürlich müssen wir noch mehr mit dem Auto arbeiten, um schneller zu sein. Das gesamte Team ist neu für uns, aber wir haben uns vom ersten Moment an hier wohl gefühlt. Mit Platz drei am Ende sind wir zufrieden.“
Jakub „Kuba“ Przygonski nach der Rallye Katar 2020

„Erste Rallye der Saison, erste Rallye mit dem neuen Auto und erste Rallye mit einem neuen Team – sicher braucht es etwas Zeit, sich an alles zu gewöhnen. Ich denke aber, dass wir auf einem guten Weg sind und positive Schritte mit dem Auto gemacht haben. Wir hatten hier und da schon guten Speed, den Rest können wir sicher in den kommenden Rallyes aufholen. Hier in Katar war die Navigation extrem schwierig, wir hatten einige Reifenschäden – dabei einen guten Rhythmus zu finden, war nicht leicht. Aber wir sind soweit happy, haben Platz drei und gute Punkte mitgenommen. Jetzt freuen wir uns auf Abu Dhabi.“
Timo Gottschalk nach der Rallye Katar 2020

Echter Härtetest: die Rallye Katar

Das Wettbewerbsdebüt von Jakub „Kuba“ Przygonski und Timo Gottschalk im Toyota Hilux geriet sogleich zum wahren Härtetest: Auf 1.219,75 Kilometern gegen die Uhr standen nicht nur steinige Passagen, Geröllabschnitte und Dünenquerungen auf der Agenda – auch die Navigation hatte es in sich. Die Roadbooks der Wertungsprüfungen wurden jeweils kurz vor dem Start ausgegeben – etwas, das Przygonski/Gottschalk bereits von der Rallye Dakar gewohnt sind. Allerdings waren die „Gebetsbücher“ bei der Rallye Katar nicht so präzise verfasst wie beim großen Bruder in Saudi-Arabien im Januar. Zudem musste das polnisch-brandenburgische Duo technische Schwierigkeiten überwinden: Neben Reifenschäden, die wertvolle Zeit kosteten, streikte am zweiten Wettbewerbstag die Lenkung nach einer harten Landung hinter einer Sprungkuppe. Eine langwierige Reparatur auf der Wertungsprüfung inklusive. Dennoch fiel die Bilanz nach der ersten Rallye im Toyota Hilux unisono positiv aus.

Ergebnisse

Gesamtwertung 
nach Etappe 06 der Rallye Katar (vorläufig)

01. Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA), Toyota, 11:48.55,0 Std.
02. Yazeed Al-Rahji/Michael Orr (RSA/GBR), Toyota, 13:10.36,0 Std.
03. Jakub Przygonski/Timo Gottschalk (POL/GER), Toyota, 13:50.19,0 Std.