Solide Leistung auf „Dakar“-Etappe acht: Tagesrang sechs für Przygonski und Gottschalk

  • Schleife um Wadi ad-Dawasir vertraut und variantenreich zugleich
  • Dünen der Kategorie eins und zwei und knifflige Navigation die Herausforderung
  • Przygonski/Gottschalk bringen sich für kommende Tage in Stellung

Wadi ad-Dawasir, 13. Januar 2020 – Sand und Dünen, Tempo-Bolzerei und knifflige Naviagtion: Jakub „Kuba“ Przygonski und Timo Gottschalk haben bei der Rallye Dakar mit Tagesrang sechs überzeugt. Das polnisch-brandenburgische Duo zeigte sich auf der äußerst anspruchsvollen Schleife rund um Wadi ad-Dawasir fahrerisch und navigatorisch in Top-Form und behauptete sich gegen die Top-Fahrer. Darunter: die Gesamtführenden Carlos Sainz/Lucas Cruz (ESP/ESP, Mini) sowie die Verfolger Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA, Toyota) und Stéphane Peterhansel/Paulo Fiuza (FRA/POR, Mini), die allesamt hinter dem Marathon-Rallye-Weltcup-Sieger von 2018 und dem „Dakar“-Champ von 2011 rangierten. Die Wertungsprüfung sorgte angesichts ihres Profils mir Dünenquerungen und schnellen Sandpisten auf flachen Ebenen für ausgeglichene Verhältnisse zwischen Buggys und Allradlern. Przygonski/Gottschalk haben sich mit Tagesrang sechs eine gute Ausgangslage für die kommenden, schwierigen Tage in der Wüste erarbeitet.

„Wieder einmal eine ganz schön schnelle Prüfung. An einer Stelle stand man für 40 Kilometer voll auf dem Gas. Einige Dünen waren aber gar nicht so leicht zu queren. Ein kleiner Navigation-Fehler, aber alles in allem sind wir froh, dass wir mit unserem Speed mit den Top-Fahrern mithalten können. So wollen wir weitermachen.“
Jakub „Kuba“ Przygonski nach Etappe 08 der Rallye Dakar 2020

„Es ging wieder viel geradeaus, wieder mit viel Tempo. Ein paar schöne Dünenpassagen waren auch dabei, ein paar Canyons. Gegen Ende habe ich etwas zulange nach einem Wegpunkt gesucht und mich für eine falsche Richtung entschieden – so haben wir etwa zwei Minuten liegen lassen. Das gehört dazu, kommt auch vor. Ansonsten hat heute alles gepasst und wir hoffen, dass die kommenden Tage etwas interessanter von der Streckenführung werden.
Timo Gottschalk nach Etappe 08 der Rallye Dakar 2020″

The stressful eight – achte Etappe mit Dünenquerungen, Tempo-Bolzerei

Tag acht der Rallye Dakar präsentierte sich vertraut, aber auch variantenreich. Während die erste Hälfte der 477 Kilometer langen Wertungsprüfung jenen der letzten Tage ähnelte – Dünen der Kategorie 1 und 2 und sandige Ebenen wechselten sich ab –, führte Teil zwei zwischen Felsen entlang über sandige, raue Abschnitte. Im Schlussabschnitt war dann erneut Tempo-Bolzerei auf weiten Sand-Ebenen gefragt.

Und so geht’s weiter

Dienstag, 14. Januar 2020, Tag 09 – Wadi Al Dawasir–Haradh

  • Distanz Wertungsprüfung: 415 km
  • Distanz gesamt: 891 km
  • Startzeit Wertungsprüfung: ca. 10:30 Uhr/08:30 Uhr (Ortszeit/MEZ)
  • Zielzeit Wertungsprüfung: ca. 15:40 Uhr/13:40 Uhr (Ortszeit/MEZ)

Die ersten Vorboten des Rub al–Chali, des „Leeren Viertels“, das rund ein Viertel der arabischen Halbinsel einnimmt: die größte Sandwüste der Erde, fast menschenleer, nahezu unerforscht. Ganze Städte sind in ihr verschwunden. Auf dem Weg nach Haradh im Süden Saudi-Arabiens steht raues Gelände zwischen kleinen Bergen auf dem Programm. Im zweiten Teil wird das Terrain ebener und sandiger. Mit der Ankunft in Haradh tritt die „Dakar“ 2020 in eine neue Phase ein …